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Jetzt anmelden für die nächste Energiesprechstunde

Maurermeister Jürgen Kotz (rechts) bietet noch bis zum Jahresende Energiesprechstunden im Eschenburger Rathaus an. Bürgermeister Götz Konrad freut sich über dieses kostenlose Angebot der Hessischen Energiesparaktion.

Jetzt anmelden für die nächste Energiesprechstunde

Noch bis zum Jahresende gibt es Energiesprechstunden im Eschenburger Rathaus. Traditionell am letzten Montag im Monat gibt es in der Nassauer Straße 11 in Eibelshausen Tipps zum Sparen und Sanieren. Die drei Termine sind am 28. September, 26. Oktober und 30. November.

Jürgen Kotz ist von 14 bis 18 Uhr als Ansprechpartner vor Ort. Der Maurermeister und Energieberater aus Bad Endbach ist der Regionalpartner der Hessischen Energiesparaktion und bietet diesen für Besucher kostenlosen Service der Erstberatung an. Um besser planen zu können, werden Anmeldungen im Rathaus angenommen von Andrea Wagner, Telefon 02774 915-228. E-Mail an energie@eschenburg.de geht rund um die Uhr. Für die Gespräche ist jeweils eine Dreiviertelstunde einzuplanen.

Die Hessische Energiespar-Aktion (im Internet unter www.energiesparaktion.de zu finden) ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA). Infos über die Energie-Aktivitäten in Eschenburg gibt es unter www.endlich-energie.de im Internet.

 

Sparsame Straßenbeleuchtung: Eschenburg schafft 88 Prozent Einsparung

Sparsame Straßenbeleuchtung: Eschenburg schafft 88 Prozent Einsparung

Kein Vorher-Nachher-Bild: Die Straßenlampe verbraucht in Eschenburg heute 88 Prozent weniger Strom als 1993. Die Umrüstung auf LED erfolgte weitgehend aus eigener Kraft. Diese Aufnahme hat Norbert Sosna beigesteuert, eigentlich für den Fotowettbewerb – nun wird aber auch die sparsame LED-Beleuchtung in Szene gesetzt.

Der Stromverbrauch für Straßenbeleuchtung in Eschenburg betrug in 1993 insgesamt 591.288 kWh. Dieser Verbrauch konnte bis zum Jahr 2019 auf 85.501 kWh gesenkt werden, obwohl die Anzahl der Straßenlampen in dieser Zeit von 1.221 Lampen auf 1.471 Lampen erhöht wurde. Somit konnten die Stromkosten pro Lampe trotz Tariferhöhung von 55,62 € auf 13,66 € reduziert werden. Das ist eine Kostenreduzierung um 75 %. Der Verbrauch pro Lampe wurde sogar um 88 % verringert.

„Ich könnte heulen, dass wir kein Vorher-Nachher-Bild haben“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Bauhof-Mitarbeiter Michael Hain, der die meisten Birnen auf LED eigenhändig umgerüstet hat, lächelt sparsam: „Dafür hatten wir einfach keine Zeit.“ Der Rathaus-Chef hört diese Bescheidenheit nicht gerne, er bezeichnet sie sogar als falsch: „Wir haben einfache Zuschüsse erhalten vom Land Hessen und von der EKM, und konnten somit diese Umrüstung selbst steuern mit den eigenen Kollegen im Rahmen der Mittel und Möglichkeiten“, erläutert Konrad das Erfolgsrezept.

 

 

EAM stellt auf Erdverkabelung um

Die Verkabelungsarbeiten der EAM Netz vom Umspannwerk Eibelshausen nach Simmersbach sind in vollem Gang: Der regionale Energieversorger ersetzt die dort verlaufende 20kV-Mittelspannungs-Freileitung durch ein etwa 1.500 Meter langes 20kV-Erdkabel. Bereits im Jahr 2007 wurde für diese angestrebte Maßnahme ein Leerrohr entlang der K7 in Richtung Simmersbach verlegt. Jetzt wird das Kabel in das vorhandene Leerrohr eingezogen und angeschlossen. Im Anschluss daran wird dann die Freileitung abgebaut. Insgesamt rund 300.000 Euro investiert das Unternehmen in die Baumaßnahme.

Diese Netzbaumaßnahme steht im Zusammenhang mit den Investitionen der EAM zur Modernisierung und zum Ausbau der Stromnetze. „Durch die Investition in die Erdverkabelung tragen wir erheblich dazu bei, die Versorgungssicherheit in der Region zu erhöhen. Auch der Aufwand für die Wartung und Instandhaltung der Leitungsstrecken wird zukünftig geringer sein“, erklärt Marcus Hief, Leiter der Netzregion Dillenburg / Biedenkopf. „Wir sind froh über dieses Projekt. Es verbessert die Versorgungssicherheit und tut dem Landschaftsbild gut“, ergänzt Bürgermeister Götz Konrad.

Die Erdverkabelung von Stromleitungen im Mittelspannungs- und Ortsnetzbereich hat grundsätzliche Vorteile hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Denn Schäden durch Witterungseinflüsse, insbesondere durch Sturm und Gewitter, kommen im Kabelnetz wesentlich seltener vor. Die EAM setzt bei einer Erneuerung von Freileitungen vorrangig nur noch Erdkabel ein.

Zielgerade (von links): Bürgermeister Götz Konrad freut sich auf die letzten Meter Freileitung in Eschenburg, die Projektleiter René Zedlitz und EAM-Netz-Chef Marcus Hief durch Erdkabel ersetzen. (Foto: EAM)

Sparsame Pumpe sorgt dafür, dass es im Schwimmbad „rund“ geht

Sparsame Pumpe sorgt dafür, dass es im Schwimmbad „rund“ geht

Starkes Stück: Diese Pumpe treibt den Strömungskanal im Außenbecken an. Das neue Aggregat verbraucht im Jahr gut 23.000 Kilowattstunden weniger Strom als der Vorgänger. Die Klimaschutzinitiative des Bundes fördert dieses Projekt.

So geht Klimaschutz: Im Freizeitbad „Panoramablick“ konnte eine sehr leistungsstarke Pumpe gegen ein neues, hocheffizientes Aggregat ausgetauscht werden. Die Pumpe, die bislang mit 32 Kilowatt Motorenleistung den Strömungskanal antrieb, bekam einen sparsamen Nachfolger mit nur noch 22 kW.

Der Projektträger Jülich in Berlin hat auf Antrag den Austausch bezuschusst. Dies war aus Mitteln für „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ möglich geworden. Der PtJ ist Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Die Maßnahme hat eine erhebliche Einsparung von Stromkosten und eine Verminderung des CO2-Ausstoßes zur Folge:

Die Stromeinsparung beläuft sich auf etwa 23.748 kW/a.
Die Einsparung des Ausstoßes des Treibhausgases CO2 wird etwa
280 Tonnen bezogen auf die Lebenszeit der Pumpe, betragen.

Allein schon aus diesen Gründen war der Austausch der Pumpe sehr sinnvoll. Darüber hinaus ist die neue Pumpe nun zu 100 % korrosionsfest ausgeführt, so dass auch während der Stillstandsphasen ein Festsitzen auszuschließen ist. Die Wartungsfreundlichkeit und auch die zu erwartende Lebensdauer liegen auf einem Niveau, das die aktuelle Spitze der realisierbaren Technik wiederspiegelt.

Von den knapp 24.000 € Brutto-Kosten wird die Klimaschutz-Initiative im kommenden Jahr 7.679,84 € übernehmen. Das neue Aggregat hatte es nicht so weit wie der Bescheid der Förderung: Die Herborner Pumpenfabrik ist Hersteller und Lieferant auch dieser Pumpe.

Für unser Außenbecken haben wir eine neue Pumpe, die den Strömungskanal – hier ein Foto vom Freizeitbad-Familien-Fest im vorigen Jahr – antreibt

Gemeinde Eschenburg verlängert Video-Wettbewerb über Energie

Mit unserem Video-Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 1. Oktober 2020 Beiträge einsenden rund ums Thema Energie. Einfach den QR-Code scannen und Ausschreibung lesen.

Bei der neunten Energie-Messe in Eschenburg haben wir das Thema Ausbildung in den Mittelpunkt gerückt. „Berufe mit Energie“ ist weiter unser Thema, um das Zukunfts-Thema mit der Zukunft zu verknüpfen. Und unter den Bedingungen der Corona-Krise legen wir unseren Video-Wettbewerb neu auf: Die „Zukunftswerkstatt Energie“ soll zeigen, was jeder zuhause tun kann, damit sparsam und effizient mit Öl, Gas und erneuerbarer Energie umgegangen wird.

Die Energiewende fängt in den eigenen vier Wänden und im Heizungskeller an. Vielleicht ist die Zeit ohne Unterricht in der Schule auch mal was, sich intensiver damit zu befassen, wie eigentlich eine Heizung funktioniert. Wieviel Strom braucht mein Handy? Wie macht Photovoltaik aus der Sonne Strom? Man muss ja nicht gleich jemandem aufs Dach steigen oder in die Luft gehen, um dem Thema nachzuspüren. Wir hätten gerne bis 1. Oktober einen Video-Film unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Energie“ und Eurem eigenen Thema.

Mit unserem Video-Wettbewerb wollen wir für diese „Berufe mit Energie“ interessieren. Mit der Fachkraft für Abwassertechnik, der Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, dem Fachangestellten für Bäderbetriebe und dem Forstwirt bilden die Gemeinde Eschenburg, Gemeindewerke und Verbände ebenfalls in Berufen aus, die sehr viel mit Energie zu tun haben. „Wenn die Corona-Krise vorüber ist, werden wir gerne auch wieder die Microgasturbine am Klärwerk vorstellen und im Schwimmbad zeigen, was der Trick am Außenbecken ist“, verspricht Bürgermeister Götz Konrad

Als Preise winken derzeit: Ballonfahrt für 1 Person (Gemeinde Eschenburg), 100 € Geldwertkarte (Freizeitbad „Panoramablick“ ), 100 € (VR Bank Lahn-Dill), 100 € (SKB Solartec), 50 € (Landtagsabgeordneter Stephan Grüger), 1 Boxspringbett (Wohncentrum Wissenbach). Wer möchte, kann weitere Preise für diesen Video-Wettbewerb beisteuern. Mehr Informationen gibt es unter www.endlich-energie.de/zukunftswerkstatt  im Internet.

Und die Gemeinde Eschenburg hat mittlerweile einen Kanal bei YouTube, wo die Videos später gezeigt werden.

 

„Berufe mit Energie“ bleibt Thema

Berufe mit Energie: Die Auszubildenden (Foto, vorne von links) Daniel Weisenburger (Elektroniker, Bosch Thermotechnik), Lea Zagorski (Konstruktionsmechanikerin, Bosch Thermotechnik), Jonas Kersting (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Firma Burbach, Donsbach) und Julius Brakowksi (Elektro Rauch, Eschenburg) stellten im Rathaus ihre Jobs vor.

„Es war uns wichtig, dieses Zukunfts-Thema mit der Zukunft zu verbinden“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Deshalb ist seit der neunten Auflage der „kleinen Messe der großen Möglichkeiten“ ein neuer Schwerpunkt auf Ausbildung gelegt. Unter dem Motto „Berufe mit Energie“ ist Ende Januar erstmals zu einer Präsentation ins Rathaus eingeladen worden. Azubis aus Industrie und Handwerk erzählten selbst, was das Tolle an ihrem Job ist. Die Auszubildenden Daniel Weisenburger (Elektroniker) und Lea Zagorski (Konstruktionsmechanikerin) von Bosch Thermotechnik, Jonas Kersting (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) von der Firma Burbach in Donsbach und Julius Brakowksi (Elektroniker) bei der Firma Rauch in Eschenburg schwärmten von der „Abwechslung“ in ihrem Beruf.
Mit unserem Video-Wettbewerb wollen wir für diese „Berufe mit Energie“ interessieren. Mit der Fachkraft für Abwassertechnik, der Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, dem Fachangestellten für Bäderbetriebe und dem Forstwirt bilden die Gemeinde Eschenburg, Gemeindewerke und Verbände ebenfalls in Berufen aus, die sehr viel mit Energie zu tun haben. „Wir werden deshalb auch gerne die Microgasturbine am Klärwerk vorstellen und im Schwimmbad zeigen, was der Trick am Außenbecken ist“, liefert Bürgermeister Konrad als Vorschau.

Bis zum 1. Juni ist läuft ein Video-Wettbewerb, bei dem es rund ums Thema Energie geht. Mehr gibt es hier  unter www.endlich-energie.de/zukunftswerkstatt im Internet.

Handwerk mit Hightech: Die E-Berufe können eine Fülle moderne Werkzeuge einsetzen, wie hier bei der Ausbildungs-Messe in Herbon.

 

Energie-Messe zeigt gemeinsamen Weg auf

Energie macht Schule (von links): Annelie Marten-Tirjan von der Holderbergschule, Schulleiterin Andrea Rink und Bosch-Auszubildende Lea Zagorski zeigten mit Solar-Auto und Carrera-Rennbahn, wie das Unternehmen und die Schule zum Thema Energie schon erfolgreich zusammenarbeiten, bevor es auf dem Lehrplan steht.

„Heizen mit Holz“ ist ein Dauerbrenner, aber „Strom aus der Region“ wird zunehmend gefragt: Die neunte Energie-Messe in Eschenburg hat mit 27 Austellern und neun Vorträgen wieder „Lösungen für den Hausgebrauch“ aufgezeigt. Erstmals war die Beratungs-Börse aber auch eine prima Werbung für Berufe, in denen viel Energie steckt.

Die letzten Anmeldungen kamen noch am Tag zuvor und füllten am vergangenen Wochenende die Mehrzweckhalle in Wissenbach. Der neue Schwerpunkt fiel ins Auge: Die Holderbergschule und Bosch Thermotechnik zeigten, wie sie bereits in Klasse 8 Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Energie in Berührung bringen und interessante Einblicke in das Unternehmen gewähren. Diese Praxis-Perspektive ist wichtig, damit diese Zukunfts-Berufe bekannt werden. Ähnlich wirbt auch das Handwerk mit „Azubi-Guides“.

Genau da setzt nun die Eschenburger Energie-Messe an, wenn bis zum 20.02.2020 ein Video-Wettbewerb mit dem Titel „Zukunftswerkstatt Energie“ gestartet wird: Jugendliche können einen eigenen Video-Clip zum Zukunfts-Thema einreichen, der z. B. einen dieser Energie-Berufe vorstellt. Mehr Informationen gibt es unter  www.endlich-energie.de/zukunftswerkstatt im Internet.

Die 10. Energie-Messe wird geplant für 6. und 7. November 2021. Dann werden auch bei anderen Themen weitere Fortschritte erwartet, mit denen sich die Beratungs-Börse beschäftigt: Unter dem Titel „Strom aus der Region“ wurde die gemeinsame Energie-Initiative vorgestellt, die von zwölf Kommunen gegründet worden ist. In Eschenburg will die Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH nun eines ihrer ersten Projekte angehen und am Galgenberg einen Windpark bauen. Die geplanten zwei Windräder haben jeweils eine doppelt so große Leistung wie der Solarpark in Eschenburg. Und der Solarpark wiederum vereint mit 2,1 Megawatt die Leistung der drei kleineren Windräder, die sich seit 1996 bei Hirzenhain drehen. „Die zwei neuen Windmühlen sind zwar größer als die alten, aber sie ersetzen gleich ein Dutzend alter Windkraft-Standorte“, sagte Bürgermeister Götz Konrad bei der Vorstellung. Thomas Reuter berichtete, wie in der Energie-GmbH nun die Interessen der Kommunen gebündelt und Projekte gemeinsam angegangen werden. Dabei helfen soll auch die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft, erklärte Vorstandsmitglied Jürgen Bepperling, der als Geschäftsführer der Stadtwerke Herborn erstmals mit einem Stand bei der Beratungs-Börse in Eschenburg dabei war. Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft ist mit dem Windpark Hemmrain gut gestartet und konnte im vergangenen Jahr vier Prozent Dividende ausschütten, nun ermöglicht die Genossenschaft breite Bürgerbeteiligung bei den weiteren gemeinsamen Projekten.

Gemeinsame Sache (v.l.): Thomas Reuter von der Lahn-Dill-Bergland Energie-GmbH, Stadtwerke-Chef Jürgen Bepperling als Vorstandsmitglied der Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft und Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad stellten die gemeinsamen Projekte vor.

Galerie zur 9. Energie-Messe in Eschenburg

Berufe mit Energie

Es gibt viel zu tun…und spannende Jobs

Das war schon in der Steinzeit so:  Wer die Höhle warm bekam, war klar im Vorteil. Das wird auch in der Zukunft so bleiben. Energie ist eines der wichtigsten Themen. Deshalb wollen wir hier Berufe mit Energie sammeln. Vorschläge oder Infos? Einfach mailen an energie@eschenburg.de Gerne auch Beispiele und Betriebe aus der  Region.

Beruf Ausbildung Weitere Infos
Anlagenmechaniker Betriebe der Innung www.shk-dillenburg.de
Schornsteinfeger Betriebe der Innung www.schornsteinfeger-eschenburg.de
Dachdecker Betriebe der Innung
Maurer Betriebe der Innung
Schreiner
Konstruktionsmechaniker Bosch
Elektrotechniker für Betriebstechnik Betriebe der Innung, Bosch e-zubis
Elektroniker(in) Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Zimmerer Betriebe der Innung