Strom aus der Region und für die Region

„Strom aus der Region für die Region“ lautete vor Jahren noch die Ankündigung in der Zeitung. Mittlerweile haben zwölf Kommunen, eine Kirche und private Partner die Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH gegründet. Bei der Energie-Messe in Eschenburg präsentierte sich 2017 erstmals die dazugehörige Energiegenossenschaft als Basis für breite Bürger-Beteiligung. Die Energiewende lädt nun, da mit Sparbuch und Aktienpaket wenig zu gewinnen ist, Bürger ein zur gemeinsamen Beteiligung an den Projekten der Region – über diese Energiegenossenschaft.
Als erstes Projekt hat die Energiegenossenschaft einen Anteil am Windpark „Hemmrain“ bei Manderbach übernommen.

E wie Eschenburg

Schon 2007 haben wir in Eschenburg das erste Elektroauto getestet. Das war ein Citroen-Berlingo, den die Hessische Umweltallianz und die AKASOL zum Testen zur Verfügung gestellt hatten. 2013 folgte der Test mit einem Renault Kangoo Z.E. Geleast und gut gefahren haben die Gemeindewerke Eschenburg von November 2015 an einen BMW i3, der für ein Forschungsvorhaben zur Verfügung gestellt wurde. Die verbleibende Leasing-Rate wurde übernommen von der EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH. Das erste „E-Kennzeichen“ in der Gemeinde gab Grund zum Grübeln, bis klar wurde: E wie Eschenburg…

Mittlerweile für drei Jahre geleast haben die Gemeindewerke nun einen Renault ZOE. Und der tankt meist im Keller vom Bürgerhaus den eigenen Strom – aus dem Blockheizkraftwerk. Zumindest wird der Eigenverbrauch mit dem so genannten KWK-Bonus vergütet.

Seit 2015 hat die Gemeinde Eschenburg auch eine öffentliche Stromtankstelle. Am Versorgungsgebäude am Marktplatz (Kirchstraße 1) können Besucher „tanken“, wenn sie in die nahen Geschäfte, zur Sparkasse oder in die Kirche wollen. Auch ohne Bundesförderung, nur mit einem AE-Gehäuse von Rittal  und einer von Elektro-Auto-Pionier Jürgen Holighaus gesponserten Ladestation hat die Gemeinde am Versorgungsgebäude am Marktplatz diesen ersten E-Parkplatz geschaffen.

Seit 2015 hat die Gemeinde Eschenburg auch eine öffentliche Stromtankstelle. Am Versorgungsgebäude am Marktplatz (Kirchstraße 1) können Besucher „tanken“, wenn sie in die nahen Geschäfte, zur Sparkasse oder in die Kirche wollen. Auch ohne Bundesförderung, nur mit einem AE-Gehäuse von Rittal und einer von Elektro-Auto-Pionier Jürgen Holighaus gesponserten Ladestation hat die Gemeinde am Versorgungsgebäude am Marktplatz diesen ersten E-Parkplatz geschaffen.

Endlich Energie

Die dritte Energie-Messe war 2009 schon so gewachsen, dass das Bürgerhaus in Eibelshausen nicht mehr ausreichte und die Mehrzweckhalle in Wissenbach mit Halle und Außengelände Austragungsort wurde. Damit die Beratungs-Börse einen bleibenden Eindruck behält, wurde diese Internetseite gestartet. E2! Eschenburger Generationen-Projekt – so haben wir das damals genannt. Das spiegelt sich auch in den Adressen wider: Ob man nun Energie und Eschenburg googelte und auf www.energie-eschenburg.de kam oder die beiden anderen Aussagen versuchte, man kam man immer auf die gleiche Seite. Ein Erklärungs-Versuch von Bürgermeister Götz Konrad: „Ob man nun www.energie-endlich.de eingibt, weil man weiß, dass die meisten Energieformen endlich sind, oder man sich mit www.endlich-energie.de auf den Weg zu zukunftsfähigen Quellen macht, man landet beim Thema Energie immer auch in Eschenburg.“

Für die 9. Energie-Messe 2019 wird dieses Internet-Angebot der Gemeinde Eschenburg erneuert, um das Thema Ausbildung in den Fokus zu rücken.

Strom aus Klärgas beim Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

Sie klingt wie die Turbine beim Düsenjäger – nur leiser, und umweltfreundlicher. Im Klärwerk in Eibelshausen verbrennt eine Microgasturbine nämlich das Faulgas, das sonst abgefackelt werden muss. Die Abwärme wiederum wird für den Klärprozess gebraucht und der gewonnene Strom wird eingespeist. Verglichen mit dem „Blauen Wunder“ im Schwimmbad leistet die Microgasturbine beim Abwasserverband weniger. Mit bis zu 30 kW Leistung werden pro Jahr fast 130.000 Kilowattstunden eingespeist.