Energie macht Schule (von links):  Annelie Marten-Tirjan von der Holderbergschule, Schulleiterin Andrea Rink und Bosch-Auszubildende Lea Zagorski zeigten bei der Energie-Messe in Eschenburg mit Solar-Auto und Carrera-Rennbahn, wie das Unternehmen und die Schule zum Thema Energie schon erfolgreich zusammenarbeiten, bevor es auf dem Lehrplan steht. Ähnlich stellen sich am 27. Januar im Rathaus „Berufe mit Energie“ vor.

Die Holderbergschule und Bosch Thermotechnik machen es vor. Und das Beispiel sollte Schule machen: Bereits in Klasse 8 kommen Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Energie in Berührung und erhalten interessante Einblicke in das Unternehmen. Diese Praxis-Perspektive ist wichtig, damit diese Zukunfts-Berufe bekannt werden. Ähnlich wirbt auch das Handwerk mit „Azubi-Guides“.

Solche Initiativen möchte Eschenburgs Bürgermeister am 27. Januar im Rathaus zusammenbringen, damit sich „Berufe mit Energie“ selbst vorstellen können. Rathaus-Chef Konrad hat dies bei den Heizungsbauern erlebt: „Wenn eine 19-Jährige erzählt, dass ihr Berufstraum Modeschneiderin Langeweile an der Nähmaschine bedeutet, aber Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima jeden Tag die Welt retten, beeindruckt das mehr als jeder Image-Film“, sagt Konrad.

Damit sich Jugendliche selbst mit dem Thema Energie auseinandersetzen, hat die Gemeinde Eschenburg einen Video-Wettbewerb mit dem Titel „Zukunftswerkstatt Energie“ gestartet: Bis 20.02.2020 können Jugendliche einen eigenen Video-Clip zum Zukunfts-Thema einreichen, der z. B. einen dieser Energie-Berufe vorstellt.

Mehr Informationen zum Video-Wettbewerb gibt es unter www.endlich-energie.de/zukunftswerkstatt im Internet.

Handwerk mit Hightech: Die E-Berufe können eine Fülle moderne Werkzeuge einsetzen, wie hier bei der Ausbildungs-Messe in Herbon.